| Biografie |
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Konzerte als Solistin und gefragte Kammermusikerin führen Silke Avenhaus durch Europa, USA und Südostasien. Sie tritt auf in Sälen wie Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, im Salle Gaveau in Paris, im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins und der Philharmonie in Köln, München und Berlin sowie der Carnegie Recital Hall New York. Einladungen erfolgten zum Marlboro Music Festival, zu den Kammermusikfestivals in Prussia Cove und Moritzburg, zu den Berliner Festwochen und zum Rheingau Musik Festival, zu den Salzburger Festspielen, Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Klavier-Festival Ruhr, den Traunsteiner Sommerkonzerten und zum Beethovenfest Bonn. Silke Avenhaus war Gast beim NDR Sinfonieorchester Hamburg, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Deutschen Radiophilharmonie und dem Münchener Kammerorchester. Die gebürtige Karlsruherin gewann bereits früh verschiedene Wettbewerbe und studierte bei Bianca Bodalia und Klaus Schilde (Hochschule für Musik München), György Sebök (Indiana University, Bloomington) wie auch bei Sandor Végh und Andras Schiff.
Silke Avenhaus nahm in wenigen Jahren mehr als 20 CDs mit Solowerken, Kammermusik und Werken mit Orchester, u.a. für EMI, ECM, Koch, Tudor, cpo, Berlin Classics, CAvi und harmona mundi auf. Darunter zählen Werke für Violine und Klavier von Szymanowski mit Thomas Zehetmair, Beethoven-Cellosonaten mit Quirine Viersen, Schumann-Violinsonaten mit Isabelle Faust, das „Quartett vom Ende der Zeit“ mit dem Munch-Trio und Charles Neidich, Mozarts Konzertarie „Ch' io mi scordi di te“ mit Juliane Banse und dem Münchener Kammerorchester unter Christoph Poppen, das Concertino von Triebensee mit der Deutschen Kammerphilharmonie, Klaviertrios von Beethoven, Hiller und Mendelssohn mit dem Munch-Trio. Die CD „leggiero, pesante“ mit dem Rosamunde Quartett und Anja Lechner mit Kammermusik von Silvestrow wurde für den Grammy Award 2003 nominiert. Mit dem Arcanto Quartett nahm sie das Klavierquintett von Brahms auf. Zuletzt erschienen div. CDs mit Solowerken: Ersteinspielungen von Alexander von Zemlinsky (Naxos), das „Buch der Sterne“ von Wilfried Hiller sowie Klavierstücke von Robert Schumann und Peter Tschaikowsky. Die CD-Edition gemeinsam mit Antje Weithaas beim Label CAvi nach Anthologien von Brahms, Schubert, Mendelssohn und französischen Komponisten wird fortgesetzt. Die jüngste CD „Piano Songs“ mit Klavierwerken von Mendelssohn und Liszt/Schubert wurde von der internationalen Fachpresse mit hervorragenden Kritiken bedacht. Silke Avenhaus lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik, München und ist regelmäßig Dozentin bei der Villa Musica. Die Vermittlung „klassischer Musik“ an die junge und jüngste Generation ist Silke Avenhaus ein besonderes Anliegen, sei es mit Hörbüchern für Kinder, Workshops oder Beteiligung an dem von Lars Vogt initiierten Projekt „Rhapsody in School“.
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